Lichterprozession und Festgottesdienst zum Stanggassinger - Gedenktag

 

Gars. Den Gedenktag des Seligen Kaspar Stanggassinger (1871-1899) feierten die Redemptoristen des Klosters und die Pfarrgemeinde Gars in diesem Jahr zusammen mit Dr. Franz Lackner, dem Erzbischof von Salzburg, mit einer Lichterprozession und einem feierlichen Gottesdienst in der (Garser) Pfarrkirche.Bei einbrechender Dunkelheit versammelte sich eine stattliche Zahl von Gläubigen mit Ordensleuten der Redemptoristen, dem Altardienst und Erzbischof Dr. Franz Lackner am Stanggassingerbrunnen vor dem Gymnasium (Gars). Von dort zog man in einer Lichterprozession zur Pfarrkirche. Vor dem Altar des Seligen Pater Kaspar Stanggassinger sprachen der Erzbischof und Pater Josef Steinle, der Organisator des Festes, ein stilles Gebet, bevor sie zusammen mit den konzelebrierenden Patres Josef Schwemmer, Hans Rehmet und Ulrich Bednara die Eucharistiefeier eröffneten.In seiner Begrüßung sprach sich Erzbischof Lackner dafür aus, es mit dem Hl. Franziskus, dem Gründer des Ordens, dem er angehöre, zu halten, der gesagt habe, man solle die Heiligen nicht zu sehr verehren, sondern sie lieber im eigenen Handeln nachahmen. In seiner Predigt empfahl der Erzbischof den Gläubigen, sich am Vaterunser zu orientieren und wie Jesus nicht selbstbezogen und nur im Diesseits, sondern in der Beziehung zum himmlischen Vater zu leben und besonders die dritte Vaterunserbitte, die „dein Wille geschehe“ laute, zu beherzigen. Jesus habe dies mit kostbarer Münze, mit seinem Tod, bezahlt. Das sei der Ernstfall des Glaubens für alle, die wie auch Kaspar Stanggassinger Jesus nachfolgen wollen. Zur Veranschaulichung führte der Erzbischof eine Begegnung mit dem Patriarchen von Bagdad an, bei der ihm dieser mitgeteilt habe, dass kein Christ seiner Gemeinden in der gegenwärtigen Zeit der Verfolgung vom Glauben abgefallen sei.Auch dürften Priester heute nicht der Versuchung eines wohlsituierten Lebens erliegen, sondern Jesus nachfolgen, auch wenn dies das Kreuz bedeute. „Gib Gott in deinem Leben eine Chance!“, sei der entscheidende Appell an die Menschen von heute. Was dies konkret bedeuten könne, veranschaulichte Erzbischof Lackner an seiner eigenen Berufungsgeschichte, die ihn von einem weltlichen Beruf schließlich zum Priestertum führte. Wie Kaspar Stanggassinger müsse der Gläubige heute sich am Beispiel des Apostels Paulus orientieren und alles von der Gnade Gottes erwarten.Für den feierlichen Rahmen des Gottesdienstes sorgten die Chorgemeinschaft Gars und Instrumentalisten unter der Leitung von Reinhold Schuhbeck, die die Missa in F von Valentin Rathgeber, eine Chorfuge von J.S.Bach und das Ave verum von W.A.Mozart zur Aufführung brachten.

27.09.2017 – B. Münch

Zwei Jubiläen feierten die Garser Patres Bruno Richter (rechts i.B.) und Augustin Schmied (links i.B.):

Vor 65 Jahren legten sie ihre Ordensgelübde ab und gehörten damit zur Gemeinschaft der Redemptoristen. Vor 60 Jahren empfingen sie die Priesterweihe. Zusammen mit ihren Mitbrüdern dachten sie an ihre Anfänge und waren dankbar für die Zeit, in der sie in der Kirche wirken konnten. Pater Richter arbeitete als Erzieher und Seelsorger, vor allem von Forchheim/Ofr. aus. Pater Schmied bildete als Dozent an der Ordenshochschule in Gars die Studenten aus und wirkte als Schriftsteller.

 

 

 

 

Vor 60 Jahren hatten die Patres Rudi Oberle und Josef Stemmer in Gars die Gelübde abgelegt. Sie feierten mit Kurskollegen in München. Unser Bild zeigt die Patres Bernhard Laube, Rudi Oberle, Leonhard Dunz und Josef Stemmer in der Wallfahrtskirche Maria Eich bei München. Pater Oberle wirkte in verschiedenen Häusern der Provinz als Seelsorger. Pater Stemmer war lange Jahre Pfarrer in Gars.

 

 

 

25. Mai 2017 Zwei Patres des Redemptoristenklosters in Gars feierten Jubiläum: Pater Lothar Abend empfing vor 50 Jahren die Priesterweihe, Pater Rektor Sepp Schwemmer vor 40 Jahren. Zum feierlichen Gottesdienst in der Hauskapelle waren zahlreiche Gäste aus Orten gekommen, an denen die Patres wirkten. In seiner Predigt betonte Pater Stanislaw Wróbel, die Jubilare hätten „den Auftrag Jesu verstanden und gerne angenommen, jeder auf seine Art und Weise, nach seinen Fähigkeiten.“ Der 78 Jahre alte Pater Lothar Abend ist stellvertretender Oberer des Redemptoristenklosters Gars. Er absolvierte hier schon sein Studium, von 1970 bis 1980 war Pater Lothar Abend hier Pfarrer, neun Jahre wirkte er als Krankenhausseelsorger in Cham. Seit 2005 gehört er wieder zum Garser Kloster, hält viele Aushilfen in der Umgebung und gestaltet die Krippe in der Pfarrkirche.68 Jahre alt ist Pater Sepp Schwemmer, der Rektor des Garser Klosters. Pater Sepp Schwemmer wirkte als Priester in verschiedenen Bereichen. Er war Erzieher, leitete sieben Jahre das Internat und unterrichtete am Gymnasium in Gars, außerdem wirkte er als Gemeindemissionar in Süddeutschland und als Pfarrer in Würzburg. Derzeit führt er die Männerkongregation in Cham und leitet das Garser Kloster. Der Prediger, Pater Wrobel, wies bei der Feier auch da rauf hin, dass Pater Schwemmer die Studenten in Polen in Deutsch unterrichtet habe. „Das hat unter anderem auch zur Annäherung zwischen den deutschen und polnischen Redemptoristen beigetragen.“ (OVB)

8.Dezember 2016

80. Geburtstag von Bruder Andreas Scheib

Im Kloster in feierte Bruder Andreas Scheib seinen 80. Geburtstag. Bürgermeister Norbert Strahllechner gratulierte ihm und überbrachte einen Geschenkkorb. Das Kloster feierte seinen Jubilar mit einem Gottesdienst in der Hauskapelle. Dazu waren Verwandte aus der Pfalz eingeladen. Im Auftrag des Rektors Pater Schwemmer bedankte sich Pater Josef  Steinle bei ihm „für das viele, viele Gute“, das er in den langen Jahren für seine Mitbrüder getan hat.Andreas Scheib ist in Bad Bergzabern, Südpfalz, geboren und in Schweigen aufgewachsen. Bei einer Gemeindemission lernte er die Redemptoristen kennen und trat mit 20 Jahren in Gars ein. Von Anfang an arbeitete er in der Schneiderei des Klosters mit. Er übt diesen Beruf bis heute aus, flickt den Patres und Brüdern ihre langen, schwarzen Ordensgewänder, gelegentlich fertigt er neue. „Ein Gewand muss so geschnitten sein, dass der Pater darin Bewegungsfreiheit hat,“ sagt er. Daneben bügelt die Hosen und sorgt dafür, dass seine Mitbrüder  anständig angezogen sind. Bruder Andreas ist ein vielseitiger und kontaktfreudiger Mensch. Im Garser Kloster betreut er die Gäste, hilft in der Sakristei als Mesner und bei der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste mit. Er sammelt Briefmarken für die Mission und schickt den Erlös nach Japan. Auch in der Pfarrei arbeitet er als Kommunionspender mit.

 

 

24. April 2016  Priesterjubiläum in Gars

Ihr goldenes Priesterjubiläum feierten in Gars die Patres Erich Liebl und Hans Rehmet. Beim Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche, in der sie vor 50 Jahren geweiht wurden, nahmen zahlreiche Mitbrüder, Verwandte und Gläubige teil. In der Predigt wies Pater Edmund Hipp, Würzburg, darauf hin, dass ein Priester einen Dienst vor Gott und einen Dienst an den Menschen zu verrichten habe. Er bestätigte den beiden Jubilaren, dass sie in diesen Jahrzehnten „vielen Menschen begegnet“ seien und „viele Gespräche geführt“ hätten. Damit konnten Menschen den „Weg des Glaubens“ gehen. Im Namen der Gemeinschaft dankte er den beiden Patres für diesen Dienst. Pater Rehmet wirkte als Novizenmeister, Rektor in Gars und Provinzial in München.Pater Liebl hatte den Schwerpunkt in seiner Arbeit als Gemeindemissionar und Präses der MMC in Cham.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8. März 2016  P. Hans Aimer 95  Jahre

P. Hans Aimer feiert seinen 95. Geburtstag. Er ist der älteste im Kloster Gars. Vor dem Mitagessen sitzen die Mitbrüber mit ihm zusammen und gratulieren ihm. Er erzählt  aus seinem langen Leben so manche lustige und ernste Geschichte. Am Nachmittag kommt  der Bürgermeister Norbert Strahllechner und überbringt mit den Glückwünschen der Marktgemeinde einen Geschenkkorb. (mehr dann später).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.1.2016     Bruder Josef Berberich feierte seinen 80. Geburtstag 

Im Kloster Gars feierte Bruder Josef Berberich seinen 80. Geburtstag. Zum Festtag erschienen seine Verwandten und zahlreiche Bekannte. Sie feierten einen Gottesdienst in der Hauskapelle des Klosters und gratulierten dem Jubilar bei einem Stehempfang.

 

 

 

Josef Berberich ist in Freudenberg am Main geboren und aufgewachsen. Zunächst arbeitete er als Schäfer, betreute eine Herde von 400 und mehr Schafen. Als ihm dieser Beruf nicht mehr zusagte, schulte er auf Altenpflege um und trat bei den Redemptoristen ein. Er wirkte lange Jahre in der Krankenstation des Klosters Gars.

 

 

 5.1.2016      Pater Günter Kupka, 75. Geburtstag

Pater Günter Kupka feierte unter seinen Mitbrüdern in Gars den 75. Geburtstag. Pater Rektor Sepp Schwemmer gratulierte ihm im Namen aller und bemerkte, dass er den Jubilar seit 1959 kenne, als beide im Internat in Forchheim lebten.

Pater Kupka gehört seit sieben Jahren zum Haus Gars. In der langen Zeit, in der er zu den Redemptoristen gehört, war er in verschiedenen Häusern stationiert. Besonders gern erinnert er sich an die Jahre, in denen er in der Diözese Speyer wirkte. In einem Team von zwei Schwestern und drei Patres trug er das Seine dazu bei, die neu entstehenden Pfarrverbände spirituell zu begleiten und inhaltlich mit Leben zu füllen. Das sei „Pionierarbeit“ gewesen, bemerkt er.

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 Jubiläum Pater Hans Aimer

Pater Hans Aimer feierte sein 65-jähriges Professjubiläum. Am 3. September  1955 hatte er in Gars das Noviziat beendet und die ersten Gelübde abgelegt. Mit einem Gottesdienst und einer kleinen Feier würdigten die Mitbrüder diesen Anlass. Der Rektor des Hauses, Pater Josef Stöckl, gratulierte ihm und sagte: „Wir freuen uns, dass du unter uns bist und danken dir, dass du so lange ausgehalten hast.“ Bei dieser Gelegenheit erzählte Pater Aimer einiges aus der Zeit, als er in den Orden eintrat. So habe er bei der Profess ein Birett bekommen und dieses auch bei den Gebetszeiten getragen. Unser Bild zeigt Pater Aimer (rechts) zusammen mit Pater Hans Rehmet.

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P. Hans Schenk 85 Jahre (8. Juli 2015)

,,Schenk mir ein Lächeln" pflegt Pater Hans Schenk den Leuten zu sagen, die eine Eselsbrücke brauchen, um sich seinen Namen zu merken. Geboren wurde er 1930 in der Nähe von Ellwangen unweit unseres Klosters auf dem Schönenberg. Dort war er jedoch nie stationiert und er hat sich auch nie danach gesehnt. Sein Vater war Schneider und so war es naheliegend, dass er ebenfalls diesen Beruf ergreifen sollte. Zunächst ging er bei seinem Vater dann auch in die Lehre und war zwei Jahre Geselle. Aber sein Leben erfuhr eine Wende: 1950 trat er ins Spätberufenen-Seminar in Fürstenried ein, der Kontakt  zu den Redemptoristen wurde intensiver, 1956 folgte die Profess und nach dem Studium in Gars im Jahr 1963 die Priesterweihe. Jahrelang gehörte Pater Schenk bis zur Auflösung 1987 zu unserem Kloster in Deggendorf, wo er in der Grabkirche ein beliebter Beichtvater war. Danach folgten  die Häuser Forchheim (9 Jahre) und Cham (7 Jahre Krankenhausseelsorger). Von dort wechselte er als Hausgeistlicher zu den Barmherzigen Schwestern ins Waldsanatorium Planegg bei München, wo Pater Schenk fünf Jahre von September 2003 bis 2008 wirkte. Seither verbringt er seinen Lebensabend im Kloster Gars, was aber nicht heißen muss, dass er nicht mehr im „Dienst" ist. Durch eine Augenlid-Operation, der er sich unterziehen musste, ist er beim Sehen etwas beeinträchtigt, trotzdem ist Pater Schenk bereitwillig bei Gottesdiensten im Kloster Gars als Konzelebrant dabei und übernimmt sogar Aushilfen bei Sonntagsmessen in der Nähe, zum Beispiel in Ramsau. Er wäre gerne bereit gewesen, in die Mission nach Japan zu gehen. Mit dem ersten einheimischen Redemptoristen Paul Arima war Pater Schenk im  Noviziat. Als Student lernte er sogar drei Jahre Japanisch, aber eine Krankheit vereitelte dieses Vorhaben. lmmerhin durfte er zusammen mit Pater Sebastian Redl 1996 eine Flugreise ins Land der aufgehenden Sonne unternehmen und unsere Vizeprovinz besuchen.

Franz Wenhardt

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    80. Geburtstag von Bruder Jakob Stocker                   24.3.2015 

Gars Im Kloster in Gars feierte Bruder Jakob Stocker seinen 80. Geburtstag. Er war an diesem Tag, wie immer, in der Küche tätig und nahm die Gratulationen seiner Mitbrüder und zahlreicher Bekannter entgegen. Seit über 50 Jahren arbeitet der Bruder in der Großküche des Klosters, daneben versieht er den Dienst als Mesner an der Hauskapelle und teilt die Patres ein, die in der Umgebung des Klosters Gottesdienste halten und als Seelsorger wirken.

Im Umkreis von etwa 30 Kilometer ist kein Garser Redemptorist so bekannt wie Bruder Jakob Stocker. Vor allem die Pfarrer und ihre Sekretärinnen wissen: Wenn Not am Mann, das heißt Not am Priester ist, dann muss man nur den Bruder Jakob anrufen. Er teilt dann einen Pater ein, der den Dienst in dieser Pfarrei übernimmt. Etwa zehn Patres hat der Bruder zur „Verfügung“ und „sie folgen mir alle,“ wie er sagt. Denn jeder im Kloster ist froh, dass Jakob diese Aufgabe seit etwa 40 Jahren übernimmt. Er weiß die Anfangszeiten der Gottesdienste in allen Pfarreien, er kann dem Pater erklären, wie er am besten dorthin kommt und auf was er zu achten hat. Dabei braucht der Bruder für seine Aufgabe kein Papier, lediglich den Patres teilt er schriftlich mit, wann und wo sie einen Gottesdienst zu halten haben. Pro Monat teilt er etwa 100 Termine ein.

Als Johann Stocker wurde er 1935 im Ort Königssee geboren, sein Vater arbeitete als Bootsführer auf dem See. Zunächst lernte er den Beruf eines Maurers und übte ihn bis zum 22. Lebensjahr aus. 1957 trat er als Bruder Jakob in das Kloster der Redemptoristen in Gars ein. Seinen erlernten Beruf konnte er jedoch nur einige Jahre ausüben, Probleme mit dem Rückgrat machten ihm zu schaffen. So teilten ihn die Obern in die Klosterküche ein und er eignete sich schnell die erforderlichen Kenntnisse an. Berühmt sind seine Pfannkuchen. Obwohl jetzt zwei angestellte Köche mitarbeiten, wenn Pfannkuchen auf dem Speiseplan stehen, ist der Bruder daran, diese zu backen. Trotz seiner 80 Jahre steht Bruder Jakob jeden Tag um 3.00 Uhr in der Küche und bereitet das Frühstück vor. Auch den Dienst am Abend übernimmt er, mit Ausnahme von zwei Tagen in der Woche. Er ist immer im Haus, immer erreichbar, wenn eine Pfarrsekretärin anruft und einen Pater sucht, weil der Pfarrer plötzlich erkrankt ist und niemand da ist, der die Messe in der Kirche feiert . (Bild und Text: P. Josef Steinle)

 

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Ehemaligen-Treffen in Gars

Auf Einladung des Klosters Gars trafen sich Samstag/Sonntag 11./12.Oktober ehemalige Mitbrüder der Redemptoristen. Eingeladen waren alle, die in den Jahren bis 1972 in Gars Noviziat begonnen, Profess abgelegt und an der Hochschule studiert haben. Insgesamt 40 Teilnehmer fanden den Weg nach Gars, manche Ehemaligen kamen mit Frau, andere ohne. Eine Gruppe von Patres und Brüdern nahm sich Zeit für die Gäste,  Unter ihnen entwickelten sich schnell gute und offene Gespräche. Erinnerungen wurden wach, Erfahrungen ausgetauscht und Lebenswege betrachtet. Insgesamt beurteilten die meisten die Jahre, die sie bei den Redemptoristen verbracht hatten, als eine positive Zeit. Hier seien sie für ihr Leben geprägt worden. Bei einer Hausführung konnten die Gäste sehen, was sich in 40 oder 50 Jahren alles geändert hatte. Pater Provinzial Edmund Hipp informierte über den aktuellen Stand der Provinz und über die Bewegungen, die für die nächste Zukunft geplant sind.                             

 (Text und Bilder: P. Josef Steinle) 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© OVB  (im Juli 2013)       Umbau / Neubau des Gymnasiums Gars

Gars/Mühldorf - Die Sanierung des Gymnasiums in Gars beginnt frühestens 2016 und soll etwa 14 Millionen Euro kosten. Im Zentrum der Maßnahme stehen der Abbruch eines Klostergebäudes im Nordosten des Schulgeländes und der Wiederaufbau für die Schule. Laut Landrat Huber wird es durch die Arbeiten keine Beeinträchtigung des Schulbetriebs geben. 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Landrat Huber betonte, in die Planungen seien Klosterverwaltung und Schulleitung eingebunden und wehrte sich damit gegen Vorwürfe, der Landkreis handele ohne Zusammenarbeit mit den Zuständigen vor Ort.

Gars Bürgermeister Norbert Strahllechner begrüßte die Sanierung zwar grundsätzlich, zeigte sich aber enttäuscht vom Baubeginn erst in drei bis vier Jahren. Huber nannte die Bausubstanz in Gars schlechter als erwartet, deshalb sei die Entscheidung für den deutlich teureren Neubau gefallen.

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 Von Kloster Gars aus erscheint die Zeitschrift der Redemptoristen, die „Briefe an unsere Freunde“. Das Blatt kommt sechsmal im Jahr heraus, umfasst 16 Seiten. Darin erscheinen Artikel spiritueller Art sowie Berichte aus dem Leben der Gemeinschaft. Die Leser können einen Blick hinter Klostermauern werfen und erfahren Persönliches aus dem Leben der Patres und Brüder. Verantwortlich für den Inhalt ist Pater Josef Steinle. Er wurde 1943 in Agawang bei Augsburg geboren. Während seiner Jahre am Gymnasium wohnte er in Internaten der Redemptoristen. 1965 begann er in Gars das Noviziat und das Studium der Theologie. 1973 empfing er die Priesterweihe und ist seitdem als Seelsorger tätig, als Gemeindemissionar, Exerzitienleiter und auf zahlreichen Aushilfen in der Umgebung der Klöster. Eine journalistische Ausbildung erhielt er als Stipendiat beim ifp München und in Praktikas bei verschiedenen Redaktionen. Zur Redaktion der „Briefe an unsere Freunde“ gehören Robert Koller, Ingolstadt, der für die Technik und das Layout zuständig ist, sowie Franz Wenhardt, der Bibliothekar des Klosters Gars.

Das Blatt wird von der „Versandstelle der Briefe“ vertrieben.

Dies besorgen Edeltraud Jegl (rechts) und Anna Richterstetter.